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Banntag


Ursprünglich galt der Bannumgang der Kontrollemder Gemeindegrenze. Es wurde kontrolliert, ob nicht etwa ein Grenz- oder Bannstein mit der achtblättrigen Blume oder dem sechsstrahligen Stern versetzt worden war. Dabei steckten die «Kontrolleure» einen Zweig zu jedem Stein, wie es im Prattler Lied heisst.

Der Bannumgang findet immer noch statt, wenn auch ohne Stecken eines Zweiges zu den Bannsteinen. Jeweils am Auffahrtstag treffen sich Prattler Bürger und Bürgerinnen und «Schamauchen», wie die Nicht-Bürger, keineswegs despektierlich gemeint, genannt werden, eine Stunde nach Mittag auf dem Schmiedeplatz zum Bannumgang.

Das war nicht immer so. In früheren Zeiten durften nur die Männer und Kinder an dieser Grenzbegehung teilnehmen. Wann der Bannumgang auch den Frauen geöffnet wurde, ist nicht genau zu eruieren.

Die Bannumgänger sammeln sich in vier Rotten – zwei Fussgänger-Rotten A–P und R–Z, die «direkte Rotte» sowie die Reiter-Rotte – und machen sich auf den Weg Richtung Osten über den Schönenberg und das «Schlössli»; Richtung Westen über das Horn zum «Höche Bannstei» und Richtung Norden über Schweizerhalle. Die Rotten A–P und R–Z wechseln sich jedes Jahr in der Richtung ab. Die noch relativ junge vierte Rotte, die direkte, ist älteren Leuten vorbehalten.


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