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Bohrtürme Alte Bohrtürme der Rheinsaline  Der 1833 entstandene Kanton Baselland hätte finanziell kaum überleben können, wenn nicht am 30. Mai 1836 auf dem Gebiet der Rheinebene in Pratteln die riesigen und bis heute unerschöpflichen Steinsalzlager des Muschelkalks durch den deutschen Salzfachmann, Hof- und Bergrat C.F. v. Glenck entdeckt worden wären. In der Folge wurde die erste schweizerische Saline am Rhein erstellt und bereits am 7. Juni 1837 feierlich eingeweiht und die Produktion aufgenommen. Die Förderung der Sole und deren Verarbeitung haben die Erstellung einer für jene Zeit ansehnlichen Industrieanlage notwendig gemacht.
Kirchen Alte Pfarrkirche  Die Kirche wurde in den Ruinen eines römischen Landgutes im 8. Jahrhundert errichtet und bildet den Kern der ältesten Siedlung. Rund um die Kirche streben die Gassen sternförmig auseinander. Die alte reformierte Pfarrkirche, erstmals urkundlich 1250 erwähnt, besteht aus einem einschiffigen Langhaus und einem erhöhten, auf romanischen Fundamenten ruhenden, polygonal geschlossenen Chor und ist dem heiligen Leodegar gewidmet.
Bürgerhaus Bürgerhaus  Das Bürgerhaus ist eines der ältesten Bauernhäuser in Pratteln. Es stammt ev. schon aus dem 16. Jahrhundert und war wahrscheinlich der frühere Sitz des Schlossschaffners (Verwalter des umfangreichen Gutes). Es bestand aus einem kleinen Wohnteil und einem grossen Scheunenteil. Durch das Scheunentor betrat man, wie heute noch, das Haus und gelangte über die Küche in die Wohnstube. Ein kleines Fenster in der Wohnstube erlaubte den Blick in die Scheune, so dass man jederzeit sehen konnte wer das Haus betrat. Im ersten Stock befanden sich die Schlafräume.
Rebhaus Hagebächli  Der Pfarrer Christoph Hagenbach (geb. 1596), erbaute zu Beginn seiner Amtszeit (1625-1668) das Rebhäuschen in den Prattler Bergreben mit wunderschöner Aussicht nach Norden. Dieses wurde "Hagebächli" genannt. Das Hagebächli wurde von Pfarrer Hagenbach als Studierzimmer genutzt. Er bereitete alle seine Sonntagspredigten im Rebhäuschen vor.
Joerin Gut Joerin Gut  Das Joerin Gut ist wie der Mayenfels, ein Basler Landgut aus dem 18. Jahrhundert. Jean Joerin Suter erwarb 1922 das Landgut von der Basler Familie Burckhardt. 1944 verkaufte er das Gut für 170 000.- Fr. mit der Auflage an die Gemeinde, dass vom Landbesitz nie etwas verkauft werden darf.
Schloss Pratteln Schloss Pratteln  Das Weiherschloss wurde vom Adelsgeschlecht der Herren von Eptingen gleichzeitig mit der Burg Madlen um 1275 erbaut. 1189 wurden die Eptinger erstmals erwähnt und gehörten zum mächtigsten Adelsgeschlecht auf der Landschaft und gehören somit zum Uradel.
Weiher Talweiher  1966 wurde die Renovation des Schlosses beendet und aus diesem Anlass ein grosses Dorf- und Jugendfest veranstaltet. Zur gleichen Zeit wurden die Talweiher eröffnet, welche als Ersatz für den Lachmattweiher gelten. Letzterer fiel leider der Stromversorgung (Transformatorenstation) zum Opfer.



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