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Prattler Budget 2021 mit Aufwandüberschuss

26. Oktober 2020

Das vom Gemeinderat zuhanden der Rechnungsprüfungskommission und des Einwohnerrates verabschiedete Budget sieht für das Jahr 2021 bei einem Aufwand von rund CHF 79 Mio. einen Aufwandüberschuss von CHF 799‘400 vor.

Auf der Ertragsseite rechnet der Gemeinderat mit einem Rückgang der Steuereinnahmen natürlicher Personen und budgetiert einen Ertrag von CHF 30.7 Mio. Der Steuerertrag juristischer Personen wird aufgrund der Erfahrungswerte aus dem Rechnungsabschluss 2019 sowie mit der Berücksichtigung der prognostizierten Auswirkungen der Steuervorlage 17 (SV 17), der Auswirkungen der Coronakrise sowie allgemeinen Konjunkturprognosen mit CHF 16.1 Mio. erwartet. Der gesamte Fiskalertrag wird mit CHF 48.8 Mio. budgetiert (2019: CHF 50.6 Mio.).

Die Aufwandseite wird belastet durch Ausgaben für Planungen/Projektierungen, den zwingenden Unterhalt von Infrastruktur sowie die Erneuerung von technischen Geräten. Hinzu kommen stetig steigende Kosten für die Restkostenfinanzierung im Gesundheits-/Sozialbereich und höhere Personalkosten insbesondere aufgrund von allgemeinen Stufenanstiegen.

Die Spezialfinanzierungen (Wasser, Abwasser und Abfall) sind nach wie vor gut dotiert. Der Rabatt auf den Wasserbezugsgebühren von 20% kann, wie in den vergangenen Jahren, beibehalten werden. Aufgrund der komfortablen Eigenkapitalbasis der Spezialfinanzierung wird neu auch die Abwassergebühr mit 20% rabattiert. Beim Abfall werden die Gebühren auf tiefem Niveau beibehalten. Der seit Jahren bestehende MMN-Rabatt von 10% wird ebenfalls weiterhin gewährt.

Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf CHF 17.5 Mio. Davon ist ein Drittel für Schulbauten vorgesehen. Die grössten Ausgaben ergeben sich aus der Gesamtsanierung des Schulhauses Längi und aus der Sanierung der Haustechnik im Kultur- und Sportzentrum.

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