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AN Barrierefreiheit

Gemeinde Pratteln startet Pilotprojekt in «tiergestützter Intervention»

20. Januar 2023

Es ist bekannt und akzeptiert, dass Katzen, Hunde, Pferde oder Esel für die tiergestützte Arbeit bei Patienten eingesetzt werden. Die Tiere sind ein fester Bestandteil vieler Therapieprogramme. Noch relativ unbekannt ist die «tiergestützte Intervention» in sozialen Diensten. Ab Januar 2023 startet die Sozialhilfe Pratteln dazu ein Pilotprojekt. Eine Sheltie-Hundedame, an der Blindenführhundeschule Allschwil zum Sozialhund ausgebildet, wird 1x pro Woche eine Sozialarbeiterin der Abteilung Gesundheit und Soziales bei Gesprächen «unterstützen».

Isabel Künzi, Sozialarbeiterin der Gemeinde Pratteln, sieht im Projekt einen grossen Mehrwert: «Es ist wissenschaftlich belegt, dass durch das Streicheln eines Hundes es zu einer Oxytocin-Ausschüttung beim Menschen kommt. Zudem wirken Tiere beruhigend und können Gespräche zwischen Personen positiv beeinflussen.» Dies ist gerade bei Personen, die auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sind, hilfreich.

Die Qualitätssicherung wird durch Besuche der Blindenführhundeschule sichergestellt. Diese überprüft auch in regelmässigen Abständen die Gesundheit des Hundes.

Emmy