Ersatz der Coop-Passerelle
Die Coop-Passerelle wird ersetzt für eine sichere und zukunftsorientierte Verbindung zwischen Nord und Süd in Pratteln. Die neue, schlanke Stahlbrücke wird barrierefrei und komfortabel nutzbar sein – mit Treppen, Rampen und Liften für alle Verkehrsteilnehmenden.
Die Coop-Passerelle spielt eine zentrale Rolle für die Verbindung der südlichen und nördlichen Gemeindeteile – heute und im Hinblick auf die neuen Quartiere Zentrale und Bredella West. Als wichtiger Bestandteil der Schulwege und der innergemeindlichen Mobilität bildet sie ein Schlüsselprojekt für die Weiterentwicklung des gesamten Bahnhofsgebiets.
Das Projekt für den Ersatz der Coop-Passerelle beim Bahnhof ist anspruchsvoll und komplex. Die Kosten für deren Bau haben sich aus verschiedenen Gründen höher entwickelt als ursprünglich geplant. Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 15. Dezember dem Zusatzkredit von 3.8 Millionen Franken für das Bauwerk zugestimmt. Die aktualisierte Kostenprognose liegt bei insgesamt CHF 10,786 Millionen Franken.
Die Kostenentwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:
- Die Sicherheit erfordert einen Anprallschutz von bahnnahen Konstruktionen, welcher in dieser Form zuvor nicht eingeplant war.
- Im Zuge der Detailplanung der Konstruktionen der Passerelle ergaben sich Mehraufwendungen gegenüber dem Projektstand 2022.
- Zum Schutz vor Berührungen elektrischer Anlagen sind erweiterte Sicherheitsmassnahmen erforderlich.
- Aufgrund von diversen Abhängigkeiten kann die Brückenkonstruktion im Norden nicht, wie ursprünglich geplant, mit einem Pneukran eingehoben werden, sondern sie muss mit einer so genannten Vorschubkonstruktion in die definitive Position geschoben werden.
- Die Kosten für die Materialien sind seit 2022 aufgrund von Preissteigerungen um rund 250'000 CHF gestiegen.
Die Gemeinde blickt zuversichtlich auf das Projekt. Planung und Produktion folgen einem straffen Zeitplan. Die rechtskräftige Baubewilligung und die Zustimmung der SBB nach Art. 18m des Eisenbahngesetzes für die betriebliche Bewilligung liegen vor. Erste Arbeiten führt die Gemeinde ab Februar 2026 aus. Die Eröffnung der Passerelle ist für Ende 2027 vorgesehen.
Die neue Brücke wird aus Stahl gebaut – schlank, stabil und gut ins Ortsbild passend. Sie wird für alle nutzbar sein: mit Fahrrad, Kinderwagen und Rollstuhl. Treppen, Rampen und Lifte sorgen für einen einfachen Zugang.
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