Natur in Pratteln
Siedlungsgebiete sind aus ökologischer Sicht wertvolle, zugleich aber stark beanspruchte Lebensräume. Besonders im urbanen Raum spielen Bäume und vielfältige Kleinstrukturen eine zentrale Rolle.
Stadtbäume mildern Hitzeinseln, verbessern das Mikroklima und tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Gleichzeitig stehen Stadtbäume unter Druck, etwa durch Bautätigkeit, begrenzten Wurzelraum oder zunehmende Wetterextreme wie Starkregen und Trockenperioden. Diese Stressfaktoren beeinträchtigen ihre Entwicklung und führen dazu, dass Stadtbäume oft nicht ihr natürliches Alter erreichen. Dennoch finden sich in Pratteln bemerkenswerte Ausnahmen mit eindrücklichem Altbaumbestand. Mehr Informationen zur Rolle von Bäumen in unserer Gemeinde finden Sie in der nachfolgenden Publikation:
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Bäume sind weit mehr als nur grüne Dekoration: Sie kühlen unsere Städte, verbessern die Lebensqualität und verbinden Generationen. Gerade in dicht bebauten Gemeinden wie Pratteln sind sie unverzichtbar – und gleichzeitig besonders gefordert. Die Broschüre als PDF herunterladen: «Bäume – wie eine Klimaanlage für die Stadt» |
Doch nicht nur Bäume prägen die ökologische Qualität von Siedlungsräumen. Auch Blumenwiesen, Sträucher und Kleinstrukturen wie Hecken, Bachufer, Parks oder verwilderte Gärten bieten wertvolle Lebensräume. Da viele natürliche Lebensräume verloren gegangen sind, übernehmen Siedlungsgebiete wichtige Ersatzfunktionen für bedrohte Arten. So haben sich etwa Mauersegler und Hausrotschwanz an das Leben zwischen Gebäuden angepasst, ebenso zahlreiche Insekten, Spinnen und Kleinsäuger.
Pratteln beherbergt einige stark gefährdete Arten
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Die Blauflügelige Ödlandschrecke Tier des Jahres 2023 von Pro Natura. In Pratteln wurde sie zuletzt im Gebiet des Aqua Basilea gesichtet. |
| Der Bienen-Ragwurz Ist eine gefährdete Orchidee, welche im Bereich "Widen" vorkommt. |
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Der Speierling Ist eine stark gefährdete Baumart, welche in Pratteln an mehreren Orten gepflanzt wurde. Es gibt auch noch alte Bäume. |
| Die Geburtshelferkröte Amphibien gehören zu den am stärksten gefährdeten Tiergruppen in der Schweiz. Dank vernetzten Gewässern konnte die Population der Feuersalamander und insbesondere der Geburtshelferkröte in Pratteln gestärkt werden. |
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Die Knollige Platterbse Ist eine gefährdete Art und kommt in Pratteln an zwei Standorten vor. |
| Die Prattler Hasenbirne Ist eine alte Obstsorte und wird von der Bürgergemeinde mit gezielter Bepflanzung gefördert. |
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